Der Marktplatz mit dem Kronacher Rathaus mit seinen markanten 5 Spitzdächern, von schönen Bäumen eingewachsen Das historische Rathaus von Kronach mit den Treppen zum Eingangsportal und dem auf die Wand gemalten Stadtwappen Das modern und elegant eingerichtete Trauzimmer mit dem Glastisch des Standesbeamten und Stühlen für Brautpaar und Gäste
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Eine Schulpartnerschaft im Sinne des europäischen Gedankens

Die Kronacher Jubiläumsdelegation zu Gast in Kiskunhalas (1. Reihe, v.r.n.l.): Schulleiterin Edina Szabó, Kiskunhalas‘ Bürgermeister Róbert Fülöp, Kronachs 2. Bürgermeisterin Angela Hofmann und Berufsschulleiter Rudolf SchirmerZur Bekräftigung und Weiterführung der gegenseitigen Austauschprogramme unterzeichneten die Schulleiter Rudolf Schirmer und Edina Szabó eine gemeinsame Erklärung.

Erneut fand in der ungarischen Partnerstadt Kiskunhalas ein Jubiläum mit Kronacher Beteiligung statt. Konnte erst kürzlich das 25-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Kronach und Kiskunhalas begangen werden, so stand diesmal das 30-jährige Schulpartnerschaftsjubiläum zwischen der Kronacher Lorenz-Kaim-Berufsschule und der Vári Szabó István Berufsschule Kiskunhalas im Mittelpunkt.

 

In der Lorenz-Kaim-Berufsschule ist das Erasmus+ Programm zur Förderung von Fremdsprachen und interkultureller Zusammenarbeit von Schülern sowie Lehrern innerhalb der schulischen und dualen Ausbildung bereits seit vielen Jahren ein fester Bestandteil. Einen besonderen Platz nimmt hierbei auch das Austauschprojekt mit der Vári Szabó István Berufsschule Kiskunhalas ein, welches dieses Jahr sein 30-jähriges Jubiläum feiert.

 

Zu diesem festlichen Anlass reiste Anfang Oktober eine Kronacher Delegation aus Lehrern, Verwaltungspersonal und dem Schulleiter der Lorenz-Kaim-Schule, Rudolf Schirmer, gemeinsam mit Vertretern der Stadt Kronach, an der Spitze Zweite Bürgermeisterin Angela Hofmann, nach Ungarn. Für die Teilnehmer bot sich die Gelegenheit, Kultur und Leute sowie ländliche Traditionen kennenzulernen und alte Bekanntschaften für ein paar Tage wieder aufleben zu lassen. Wie Direktor Schirmer bei einer Schulhausführung mit der Kiskunhalaser Schulleiterin Edina Szabó betonte, gehe es bei der Partnerschaft nicht nur um den Einblick in die jeweils andere Bildung und Arbeit, sondern vor allem um die Entstehung von zwischenmenschlichen Beziehungen auf friedvoller und freundschaftlicher Basis, sodass auch die Weichen für nachrückende Generationen des Austausches gestellt seien.

 

Neben einer Firmenbesichtigung der Unternehmensgruppe Eckerle, Hersteller von Bürstenhalterungen und EC-Modulen für Firmen wie Bosch, und einem Besuch im Freilichtmuseum Òpusztaszer, wo man die Geschichte Ungarns ab dem 18. Jahrhundert auf anschauliche Art und Weise miterleben kann, war vor allem der Stadtempfang in Kiskunhalas einer der Höhepunkt der Jubiläumsreise.

 

Zum offiziellen Festakt der 30-jährigen Schulpartnerschaft wurde die Delegation der Lorenz-Kaim-Schule gemeinsam mit Kronachs Zweiter Bürgermeisterin Angela Hofmann und den Vertretern der Stadtverwaltung, Hubert Zapf und Markus Grünbeck, vom Kiskunhalaser Stadtoberhaupt Róbert Fülöp in Empfang genommen. „Das Jubiläum beweist, dass die Partnerschaft lebt und sich bis heute bestens bewährt hat“, stellte Angela Hofmann fest, die weiterhin bekräftigte, dass aus einem ursprünglichen „zusammenarbeiten“ ein „zusammenhalten“ entstanden sei. „Die Partnerschaft der Schulen und Städte bietet jungen Menschen die Chance, eine jeweils andere Gesellschaft und Kultur kennen- und schätzen zu lernen. Dies stärkt und ermutigt junge Menschen für ein gemeinsames Europa einzutreten.“, so Kronachs Zweite Bürgermeisterin.

 

Damit der langjährige Austausch und die Zusammenarbeit im Schulprojekt auch in Zukunft weitergeführt werden kann, wurde während der Feierstunde eine „Bekräftigung des Austauschprojektes“ durch die beiden Schulleiter unterzeichnet. Einer erfolgreichen gemeinsamen Zukunft der Schulpartnerschaft sollte somit auch künftig nichts im Wege stehen.

17.10.2019 (OM)

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